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CDU predigt Wasser und trinkt Wein

FU Südbaden bedauert Nicht-Nominierung ihrer Bezirksvorsitzenden Birgit Veith.

Am Samstag, den 13. April, wurden in Maulburg die Kandidaten für die Bundestagsliste und Europaliste der CDU Südbaden nominiert. Auf Bundestagslistenplatz 1 der CDU Südbaden kandidierten Birgit Veith, Bezirksvorsitzende der FU Südbaden, Gerda Schneider und Freiherr Matern Marschall von Bieberstein. In der Stichwahl zwischen Birgit Veith und Freiherr Matern Marschall von Bieberstein unterlag Birgit Veith nach einer exzellenten Rede überraschenderweise mit 72 zu 80 Stimmen. Somit wurde auf einem vielversprechenden Listenplatz wieder ein Mann nominiert.
Dieser Wahlausgang bedeutet,  dass Südbaden in den kommenden Jahren keine Frau im Land, im Bund oder in Europäischen Parlament haben wird. Der Wunsch des Bezirksvorsitzenden Andreas Jung, mit einer Frau an der Spitze Südbadens in den Wahlkampf zu ziehen, wird sich nicht erfüllen.
Mit Birgit Veith ist in Südbaden die zweite Frau  innerhalb kurzer Zeit gescheitert. Schon bei der Nominierung des Bundestagskandidaten für Freiburg war eine vielversprechende Frau  unterlegen.
Die Wahl von Birgit Veith, die seit 2001 die Vorsitzende der FU Südbaden ist, hätte ein Zeichen gesetzt, dass man es in  der CDU mit mehr Frauen in Ämtern und Mandaten auch wirklich ernst meint.
Die FU Südbaden musste  ein weiteres Mal erkennen, dass die Forderung des Landeschefs Thomas Strobl, mehr Frauen in Ämter und Mandate zu bringen, für die CDU scheinbar bedeutungslos ist.